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Anti-Stress

Anti-Stress

Zuerst die gute Nachricht: Das schlimmste hast du bereits geschafft! Nie wieder ist das Level an Stresshormonen in deinem Blut so hoch, wie bei deiner Geburt. Das ist doch schon mal was! Während der extreme Stress bei der Geburt adaptiv ist und den Säugling auf die darauffolgenden Tage vorbereitet, erleben wir Stress im Erwachsenenalter jedoch oft maladaptiv. Das ist die schlechte Nachricht. Im Laufe unseres Lebens kommt es immer wieder vor, dass wir stressige Phasen durchleben. Die Auslöser für Stress können dabei ganz unterschiedlich, wie vielfältig sein. Manchmal ist es vielleicht der Job, der uns sprichwörtlich über den Kopf wächst, familiäre Konflikte oder Streitigkeiten mit dem Partner mit denen wir konfrontiert werden und manchmal ist es sogar der eigene Kopf der uns unter Druck setzt und uns nicht zur Ruhe kommen lässt.

Zu viel Stress belastet uns und gerade in der heutigen Gesellschaft sind wir permanent mit Stress konfrontiert. Hektik, Lärm Leistungs- und Entscheidungsdruck gehören zum Tagesgeschehen. Oft haben wir das Gefühl, dass alles zu schnell geht, uns die Zeit davonrennt und der Berg an Erledigungen nicht kleiner wird. Dazu kommt wohlmöglich noch allgemeines Unwohlsein durch ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und ungenügende Erholungsphasen. Wir sind unzufrieden, bekommen den Kopf nicht frei, haben zunehmende Angst vor der Zukunft und machen uns Sorgen. Wir fühlen uns Hilflos und isoliert. Stress kann immenses Leid auslösen, wird teils sogar quälend empfunden und macht uns auf Dauer ernsthaft krank.

Auslöser – Stressoren – Stressfaktoren, oder: Was ist dieser Stress?

Stressfaktoren (auch Stressoren genannt) sind äußere oder innere Reize, die direkt oder über einen längeren Zeitraum zu Stress- und Belastungsempfinden führen. Stress kann als sogenannter Mikrostressor auftreten. Damit ist Alltagsstress gemeint, wie die täglichen kleinen Aufgaben in Job oder Haushalt, Termindruck und kleinere Konflikte. Mikrostressoren führen in ihrer Summe und über einen längeren Zeitraum hinweg zu Stressempfinden. Makrostressoren hingegen sind solche, die direkt und sehr stark zu Stress- und Belastungsempfinden führen. Darunter zählen kritische Lebensereignisse, wie Scheidung, Jobverlust, Auszug der Kinder, der Tod eines geliebten Menschen oder sogar traumatischer Stress, wie einen Autounfall.

Stress ist jedoch nicht immer negativ. Positiver Stress, sogenannter Eustress ist solcher, der als Herausforderung wahrgenommen wird, zu Motivation führt und uns in die Lage versetzt Ressourcen zu aktivieren, Leistung abzurufen und uns sogar Vergnügen bereitet. Negativer Stress allerdings, der sogenannte Distress, belastet uns, wird als Bedrohung wahrgenommen und die Konfrontation mit Distress führt zu Leid.

Ob ein Reiz zu positivem oder negativem Stress führt, ist sehr individuell. So kann eine Person einen bestimmten Job als Herausforderung ansehen, der zu Motivation führt, während eine andere Person den gleichen Job als Zumutung wahrnimmt. Eine Person erlebt eine Familienfeier als schönes soziales Beisammensein, während eine andere Person in der gleichen Feier eine Quelle für Leid und Konflikte sieht. Wie wir ein bestimmtes Ereignis wahrnehmen hängt dabei von unseren Erfahrungen, Kognitionen und Ressourcen ab.

Fight – Flight – Freeze, oder: Warum gibt es Stress überhaupt?

Stress an sich ist ein angeborener und wichtiger Mechanismus, welcher den Menschen seit frühsten Zeiten schützt. Stellen wir uns einen Neandertaler vor, der in den Wäldern Europas ein wildes Tier jagt. Der Neandertaler steht unter kurzfristigem Stress, denn seine Aufgabe ist wichtig (Nahrungssuche) und gefährlich (er könnte verletzt werden). Sein Körper ist in Alarmbereitschaft, Adrenalin wird ausgeschüttet und aktiviert den Sympathikus. Der Sympathikus ist das Nervensystem, welches für folgende Reaktionen sorgt: Die Sinne sind geschärft, die Augen weit aufgerissen, die Muskulatur angespannt, die Atmung flach, der Puls erhöht. Die Aktivität im Gehirn ist so verschoben, dass Instinktives Verhalten aktiviert und höherer Kognitionen heruntergefahren sind. Der Neandertaler muss schnell entscheiden und handeln können. Kämpft er (Fight) gegen ein wildes Tier oder flieht er (Flight). Die Stressreaktion hilft ihm dabei sich auf körperliche Bereitschaft einzustellen und die für die Situation wichtigen Ressourcen zu aktivieren. Geht trotzdem etwas schief, das wilde Tier ist beispielsweise zu stark und Verletzt den Neandertaler, so bleibt ihm noch eine dritte Option, das sogenannte Einfrieren (Freeze). Beim Einfrieren resigniert der Neandertaler, er hofft, dass das Tier von ihm ablässt, wenn es bemerkt, dass es gewonnen hat. Der Blutdruck sinkt um den Blutverlust zu minimieren, das Denken und das Schmerzempfinden werden kurzzeitig ausgeschaltet, Erinnerungen danach sind kaum oder gar nicht vorhanden.

Für den Neandertaler super, für uns heute leider nicht

Was für den Neandertaler sehr adaptiv war und sein Überleben gesichert hat ist für uns heute leider weniger praktisch. Stressoren mit denen wir heute konfrontiert sind verlangen von uns kreative Lösungsstrategien, Denkressourcen und Einfühlungsvermögen. Die physische Auseinandersetzung oder das Wegrennen ist wahrscheinlich selten eine passende Strategie, wenn z.B. Konflikte am Arbeitsplatz auftreten. Trotzdem ist unser Stresssystem weiterhin auf die Stressreaktionen Flight, Fight, Freeze ausgerichtet. Doch was nützt es uns mit flacher Atmung und aktivierter Muskulatur eine Matheaufgabe zu lösen?

Das Problem liegt aber nicht nur in der heute unpraktischen Antwort unseres Körpers auf Stress, sondern auch darin, dass die Stressreaktion des Neandertalers vor allem auf kurzfristigen Stress ausgerichtet ist. Sind wir permanent in Alarmbereitschaft, fehlt die Energie die aufgewendet wird um eine Aktion auszuführen an anderer Stelle. So wird die Immunabwehr zurückgefahren, die Darmtätigkeit wird verringert und die verstärkte Durchblutung der Muskulatur, Herz und Lunge führt zu einer verringerten Durchblutung der Haut, des Darms und insbesondere den Nieren.

Risiken oder wie Stress uns krank macht

Dauerhafter Stress hat nicht zu unterschätzende Folgen. So führt anhaltender Stress zu einer Abnahme der Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit. Ein permanent erhöhter Cortisol Spiegel führt nachweislich zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und zur Schwächung der Immunabwehr. Durch Durchblutungsstörungen im Gehirn kann es sogar zum Abbau von Gehirnmasse kommen. Auch auf unsere Gefühle wirkt sich langfristgier Stress aus. So führt er zu Gefühlen von Traurigkeit, Leere, Verlassenheit, Ärger, Schuld und Angst. Zu der Verspannung der Muskeln, Darmproblemen, Haarausfall, ein schlechtes Hautbild, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit.

Fühl dich wieder entspannt und gelassen!

Damit es soweit nicht kommt ist ein Stressausgleich nötig. Wir bei Mental Movement helfen dir mit unseren mentalen Techniken dabei, dich wieder entspannen zu können. Gönn dir eine Pause zur Erholung und Regeneration und tanke neue Kraft und Energie, damit dein Körper dauerhaft gesund bleibt. Gleichzeitig werden wir gemeinsam nach Lösungsstrategien suchen um dich in Zukunft besser auf Stresssituationen vorzubereiten. Dabei zeigen wir dir auch, wie du selbst in stressigen Lebensphasen immer die Kontrolle behältst.

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Coaching-Termine vereinbarst Du mit Alexander Meer per E-Mail unter alex@mental-movement.de