Hypochondrie

Das Gedankenkarussell dreht sich

Die Hypochondrie ist eine übertriebene Angst davor, krank zu sein oder zu erkranken. Treten körperliche Symptome auf, werden diese von den Betroffenen über- und fehlinterpretiert. Die Gedanken kreisen entweder dauerhaft oder in Schüben um diese Angst vor Krankheit. Viele Hypochonder gehen wöchentlich zum Arzt, um sich entweder zu beruhigen, dass sie nicht krank sind, oder um einen Beweis zu erhalten, dass sie wirklich krank sind. Allerdings kann es auch dazu kommen, dass Hypochonder Arztbesuche meiden, aus Angst eine Diagnose zu erhalten.

Wenn Google zum schlimmsten Feind wird

Es vergeht kaum ein Tag, an dem sich Hypochonder nicht mit ihrer Angst vor Krankheiten beschäftigen. Häufig wird eine umfassende Recherche über das vermutete Krankheitsbild betrieben. Durch das Internet wird die Recherche leicht gemacht und die Betroffenen haben 24 Stunden am Tag die Möglichkeit ihre Symptome zu überprüfen. Es dauert dann meistens nur wenige Sekunden bis man auf eine Krebsdiagnose oder ähnlich schwerwiegende Krankheiten stößt. Anschließend nehmen Betroffene häufig auch noch weitere Symptome an ihrem Körper wahr, die mit der gegoogelten Krankheit einhergehen.

Die Lebensqualität sinkt – der Leidensdruck steigt

Hypochonder haben Schwierigkeiten, Unsicherheiten zu ertragen, und das dringende Bedürfnis die auftretenden Symptome abzuklären. Körperliche Symptome werden in gesteigerter Art und Weise wahrgenommen, sodass Hypochonder sehr gezielt auf Signale des Körpers achten und diese bereits bei geringster Intensität wahrgenommen werden. Durch das ständige Gedankenkreisen müssen Betroffene häufig starke Einbußen hinsichtlich der Lebensqualität hinnehmen. Der eigene Fokus ist nur noch nach innen gerichtet und man bewegt sich in einem starren System, welches die Angst vorgibt. Zeitgleich nimmt der Leidensdruck immer weiter zu und oft leidet auch das Sozialleben unter den Umständen, da Angehörigen und Freunden ein Stück weit die Hände gebunden sind.

Wie entsteht Hypochondrie?

Die genaue Ursache, wodurch Hypochondrie entsteht, ist bis heute nicht abschließend geklärt Es gibt jedoch verschiedene Theorien zur Entwicklung einer Hypochondrie. Ein wichtiger zu beachtender Faktor ist die Psyche. Hypochonder besitzen häufig ein geringeres Selbstbewusstsein, einhergehend mit einem Gefühl der Verwundbarkeit und Schwäche. Zudem korreliert mit einer Hypochondrie auch oft der Wunsch nach Aufmerksamkeit und Hilfe. Ein tiefenpsychologischer Erklärungsansatz vermutet ein Erlebnis in der Kindheit als Auslöser der Hypochondrie. Krankheiten vor denen sich betroffene besonders fürchten stehen häufig im Zusammenhang mit gemachten Erfahrungen im eigenen Umfeld. Bei verstärkter Darmkrebsangst kann es etwa sein, dass ein naher Angehöriger oder der Betroffene selber früher an einem Darmkrebs erkrankt war. Eine frühe Konfrontation mit dem Tod gilt ebenfalls als mögliche Ursache für eine Hypochondrie, da Denk- und Verhaltensmuster dadurch geprägt sein könnten.

Der Weg zurück ins Leben

Wir bei Mental Movement helfen dir dabei wieder ein Leben ohne übersteigerte Krankheitsangst führen zu können. Mithilfe unserer mentalen Techniken entwickeln wir gemeinsam ein neues Selbstvertrauen in deinen eigenen Körper und bringen dich zu mentaler Stärke. Wichtig ist es an dieser Stelle noch einmal anzumerken, dass ein Coaching keine Therapie Leistung ist und diese auch nicht ersetzen, sondern lediglich unterstützen kann.

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Coaching-Termine vereinbarst Du mit Alexander Meer per E-Mail unter alex@mental-movement.de