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Schlaf

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Schlaf – stille Nacht und süße Träume?

Draußen ist es dunkel und ganz ruhig geworden. Am Himmel ist der Mond zu sehen und ein paar Sterne funkeln leise vor sich hin. Du liegst kuschelig warm unter deiner Decke in deinem Bett, weit weg vom Alltagsstress und tief versunken in abenteuerliche Traumwelten. Wenn es doch nur immer so romantisch wäre…

Schlaf ist ein Grundbedürfnis des Menschen und unbedingt notwendig um dem Körper Zeit zu geben, sich zu erholen und zu regenerieren. Trotzdem gelingt es uns nicht immer, einen erholsamen Schlaf zu finden. Gerade in der Nacht vor einer Urlaubsreise oder einem wichtigen beruflichen Termin, haben viele Menschen Schwierigkeiten mit dem Schlaf. Das ist zwar lästig, aber es ist ganz normal, wenn wir ab und zu Nächte erleben, die uns nicht die Erholung bringen, die wir eigentlich benötigen. Häufen sich die Nächte jedoch in denen der Schlaf frustriert ist, kann sich daraus eine ernst zu nehmende Schlafstörung entwickeln.

Gesunder Schlaf

Die Menge an Schlaf die ein Erwachsener benötigt um sich fit und erholt zu fühlen ist individuell unterschiedlich und liegt zwischen sechs und neun Stunden. Nach dem Einschlafen durchlaufen wir mehrere Schlafphasen, die sich in einem 90-minütigen Schlafzyklus wiederholen. Anhand sogenannter Hypnogramme, die beispielweise in Schlaflaboren aufgezeichnet werden, kann man den Schlaf und seine Phasen ablesen.

Zum gesunden Schlaf gehören fünf Schlafphasen. Die Einschlafphase (1) bezeichnet den Übergang vom Wachsein in den Schlafzustand. Der Organismus kommt zur Ruhe; als Zeichen der Entspannung kann es zu Muskel-Zuckungen kommen. Auch wenn manche Menschen hier bereits traumähnliche Eindrücke erleben, ist der Schlaf noch sehr oberflächlich. Bereits kleine Störungen können uns wecken. Die Leichtschlafphase (2) macht etwa die Hälfte des Schlafes aus. Das Bewusstsein ist abgeschaltet, wir schlafen mit entspannten Muskeln und nahezu ohne Augenbewegungen. Die Tiefschlafphase (3 und 4) ist die Phase der tiefsten körperlichen Entspannung und daher besonders wichtig für unsere Erholung und Regeneration. Die Körpertemperatur und der Blutdruck sinken, die Atemfrequenz und der Herzschlag verlangsamen sich. In dieser Phase sind wir nur sehr schwer zu wecken. Werden wir geweckt, finden wir nur langsam in das Bewusstsein zurück. Vom Einschlafen bis in den Tiefschlaf bleibt unser Schlaf im Wesentlichen gleichförmig. Das ändert sich schlagartig mit dem Einsetzen des sogenannten REM-Schlafes oder Traumschlafes (5). REM steht für rapid eye movement (schnelle Augenbewegungen), welche für diese Phase charakteristisch sind. Bis auf die Augenmuskeln erschlafft unsere gesamte Muskulatur, während unser Nervensystem besonders aktiv ist. Vor allem in der REM-Phase träumen wir. Es wird davon ausgegangen, dass Erfahrungen und Eindrücke des Tages in dieser Phase verarbeitet werden, sowie in das Gedächtnis eingespeichert. Obwohl in dieser Phase des Schlafes der Schläfer häufig träumt, ist er trotzdem leicht zu wecken.

Die fünf Schlafphasen werden während der Nacht immer wieder durchlaufen, wobei in der ersten Nachthälfte der Tiefschlaf überwiegt und in der zweiten Nachthälfte und in den frühen Morgenstunden mehr REM-Schlaf stattfindet. Die REM-Phasen nehmen also während des Schlafens zu. Tatsächlich entscheidet die Architektur des Schlafes darüber, ob wir erholsam schlafen oder nicht.

Von Schlaflosigkeit, Albträumen und Grübeleien

Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden und können viele verschiedene Formen annehmen. Rund 20% der Bevölkerung sind von Problemen mit dem Schlaf betroffen. Oftmals beginnen die Probleme schon beim Einschlafen. Betroffene liegen abends quälend lange wach und finden keine Ruhe. Andere Menschen können hingegen nachts nicht durchschlafen und wachen in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen immer wieder auf. Sorgen oder andere Gedanken drängen sich im Bewusstsein auf und verhindern, dass die so wichtige Tiefschlafphase einsetzt. Wieder andere werden von Albträumen aus dem Schlaf gerissen, schnarchen oder haben nachts Atemprobleme. Auch zu frühes morgendliches Erwachen kann verhindern, dass wir im Schlaf die Erholung bekommen, die unser Körper benötigt. Ist der Nachtschlaf wiederholt frustriert, verfolgt uns der Mangel an Erholung oft auch an den darauffolgenden Tagen. Wir fühlen uns ausgelaugt, müde und erschöpft. Wir sind reizbar, unkonzentriert und weniger leistungsfähig.

Formen von Schlafstörungen

Schlafstörungen können sehr vielfältig sein und lassen sich in unterschiedliche Störungsbilder klassifizieren.

  • Insomnie. Die Gruppe der Insomnien zeichnet sich durch Schlaflosigkeit und mangelnde Erholung durch einen beeinträchtigten Schlaf aus, wobei es meist zu einer verkürzen Gesamtschlafdauer kommt. Hierunter fallen Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafschwierigkeiten und frühmorgendliches Erwachen.
  • Hypersomnie. Die Gruppe der Hypersomnien zeichnet sich durch ein erhöhtes Schlafbedürfnis, Tagesschläfrigkeit und Einschlafneigung aus. Hierzu zählt die sognannte Narkolepsie, bei der Betroffene ganz plötzlich zusammensacken und einschlafen. Die Schlafapnoe bei der es nachts zu Atem-Stopps kommt und das Restless-Leg-Syndrom bei dem es zu nächtlichen Muskelzuckungen kommt, verhindern den Tiefschlaf und führen so zu Müdigkeit am Tage.
  • Parasomnie. Die Gruppe der Parasomnien bezeichnen Verhaltensauffälligkeit die kurz vor dem Einschlafen oder während des Schlafs auftreten. Dazu zählt das Schlafwandeln (Somnambulismus), nächtliches Aufschrecken (Pavor nocturnus), Albträume, nächtliches Einnässen (Enuresis nocturna), nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) usw.
  • Störungen des Zirkadianen Schlaf-Wach-Rhythmus durch Schichtarbeit, Jetlag oder eine ungesunde Lebensweise

Gesundheitliche Folgen

Anhaltende Schlafstörungen stellen den Körper vor große Herausforderungen. Schlafstörungen schwächen das Immunsystem, da der Körper keine Zeit bekommt sich zu erholen. Durch Schlafstörungen kann es zu Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes kommen, aber auch zu psychischen Problemen wie Depressionen und Angststörungen. Selbst dauerhaft geringe Beeinträchtigungen des Schlafes vermindern die Leistungsfähigkeit und wirken sich negativ auf die Konzentration und Befindlichkeit des Betroffenen aus; Kopfschmerzen, Reizbarkeit oder Erschöpfung sind die Folge.

Hol dir deinen erholsamen Schlaf zurück

Wir bei Mental Movement helfen dir dabei, erholsam und gesund zu schlafen. Durch Tranceübungen und Hypnose kannst du dir die Entspannung und Regeneration zurückholen, die dein Körper braucht. Darüber hinaus möchten wir gemeinsam mit dir Strategien erarbeiten, die dir helfen deinen erholsamen Schlaf zu fördern. Mit Hilfe unserer professionellen mentalen Techniken unterstützen wir dich dabei, die Probleme die deinen Schlaf stören zu beheben, sodass du gut schläfst, dich wohlfühlst, voller Energie in den Tag starten kannst und Leistungsfähig bist.

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Coaching-Termine vereinbarst Du mit Alexander Meer per E-Mail unter alex@mental-movement.de