Abschalten können

Erkennst Du Dich hier wieder?

Du bist abends zuhause und gedanklich doch noch bei der Arbeit?

Du öffnest im Urlaub Deine Emails, um zu schauen, ob trotz Deiner Abwesenheit der Laden noch nicht zusammengebrochen ist?

Du schickst nach Feierabend noch eben eine „kurze Mail“ raus?

Den Laptop/ Geschäftshandy nimmst Du übers Wochenende lieber mit, man weiß ja nie….“

Du meditierst morgens, gehst einmal die Woche zum Yoga und guckst eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr aufs Handy, iPad oder sonstiges, aber kannst trotzdem nicht oder nicht gut schlafen und durchschlafen?

Nur noch mal kurz eine Mail checken…

Vielen Menschen fällt es schwer im Feierabend, am Wochenende oder während des Urlaubs abzuschalten.

Du bist gedanklich noch bei der Arbeit, 24/7 erreichbar (sozusagen im stand-by-modus) oder nimmst die Arbeit sogar mit nach Hause, in den Urlaub etc. Du bleibst up-to-date und Dein Team und Deine Vorgesetzten schätzen das sehr. (Auch wenn meiner Erfahrung nach das Gegenteil oft der Fall ist…und, Hand aufs Herz, fühlst Du Dich wertgeschätzt?)

Das Problem ist nicht , dass somit immer weniger Zeit für soziale Kontakte bleibt, dass man beim Glas Wein mit der Freundin nur mal kurz eine Mail lesen muss, sondern vor allem, dass der Körper (und auch die Seele) keine wirklichen Regenerationsphasen mehr hat.

Warum Abschalten „key“ ist – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Um psychisch und physisch gesund zu  bleiben, benötigt man das richtige Maß an An – und Entspannung. Gute Leistung kann auf Dauer nur erbracht werden, wenn wir uns ausreichend „aufladen“. Abschalten. Dann entspannen. Hört sich einfacher an, als es ist oder? Es gibt Rituale, die das Abschalten unterstützen, aber oft reicht dies alleine nicht aus.

Was sich theoretisch einfach anhört, ist in der Praxis oft sehr schwer. Brodelt unterschwellig ein bekannter (oder unbekannter) Unruhepool, gelingt Aschalten nur gering bzw. gar nicht.

Stattdessen bist Du 24/7 in Alarmbereitschaft. Stress, der über einen kurzen Zeitraum hinweg besteht, stellt normalerweise kein gravierendes Problem dar. Körper un  Geist können die kurzfristige Stressphase ausgleichen und sich ausruhen.

Chronischer Stress hingegen, Stress der über einen längeren Zeitraum anhält, hat gravierende negative Effekte auf unser persönliches Wohlbefinden, auf unsere Produktivität und auch auf unsere Gesundheit.

Für das richtige Maß Abschalten ist nicht nur Dein Unternehmen, Dein Chef, Deine  Umgebung verantwortlich, sondern auch Du selber. Ein Coaching dient dazu, das richtige, individuelle Maß zu definieren und einen alltagstauglichen Weg zu einem entspannteren und stressfreieren Selbst zu erarbeiten und vor allem auch, diesen Weg zu gehen.

Wann ein Coaching sinnvoll ist

Hier findest Du einige typische Anzeichen dafür, dass Du nicht ausreichend abschaltest

Wenn Du Dich schon in mindestens drei der nachfolgenden typischen Anzeichen (Konsequenzen) wiederfindest, bist Du bei mir richtig.

  • Erschöpfung
  • Gereiztheit und (unerklärliche)Gefühlsausbrüche
  • Sich ausgelaugt, erschöpft & antriebslos fühlen
  • Dir fehlt es an innerer Ruhe und Gelassenheit
  • Schlafstörungen (einschlafen und durchschlafen)
  • Kopfschmerzen
  • Körperliche Angespanntheit
  • Zu wenig Zeit für wirkliche soziale Begegnungen – ohne Dein Telefon in der Hand
  • Du nimmst Dein iPhone mit ins Bett 😉

Work-Live-Balance – Ist das der richtige Ansatz?

Die meisten Menschen verbringen 8-12 Stunden täglich auf der Arbeit.  Nimmt man den Begriff wörtlich, dann gibt es einen Teil des Tages (8-12 Stunden) an dem wir arbeiten und einen Teil an dem wir leben.  Versuchen wir nur während der Zeit abzuschalten, in der wir nicht arbeiten, sammelt sich viel Anspannung an. Da wir auch während der Arbeitszeit leben 😉 ist es sinnvoll, auch hier Möglichkeiten für eine Entlastung zu finden. Getreu nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“.

Wo ist der Off-Button?

Den einen off-Button gibt es im Regelfall nicht und es gibt auch nicht ein Rezept, das für alle gilt – es mögen ja auch nicht alle Menschen denselben Fußballverein.

Im Coaching hat sich herausgestellt, dass der wichtigste off-Button darin besteht, die Ursache für die Unruhe zu finden und diese zu entstressen. Die wingwave-Methode hat sich dabei als ein wertvolles Tool bewährt.

Sind die Unruhe-Pole erst einmal „neutralisiert“, wird individuell geschaut, welche Ressourcen der Klient für ein erfolgreiches Abschalten benötigt und wie diese etabliert werden können.

Ohne mich geht es nicht weiter

Ich erlebe oft, dass Klienten sich selbst besonders hohen Druck machen, da sie der Ansicht sind, dass der Laden „ohne sie nicht läuft“. Menschen mit diesem Mindset fällt es besonders schwer abzuschalten. Oft spielen ein hohes Verantwortungsgefühl, schlechtes Gewissen, „schlechte Erfahrungen“ oder Anforderungen von außen eine wichtige Rolle.

Für sich selber eine stimmige Positionierung zu finden (Was ist für mich ok? Ab wann wird es mir zu viel? Ist das wirklich meine Baustelle oder ruht sich jemand auf meiner Tatkraft und meinem Talent aus?) und diese nach außen zu kommunizieren, ist in solchen Fällen ein wichtiger Teil des Coachings.

Viele Wege führen nach Rom

Plätze sauber halten, alltagstaugliche Rituale definieren, offline-Zeiten festlegen…dies alles sind Beispiele für Support-Maßnahmen, die den Klienten auch nach dem Coaching begleiten und unterstützen. In dem Coaching achte ich auf lebensnahe und realistische Lösungen, dass Dinge erarbeitet werden, die sich nicht nur gut anhören und anfühlen, sondern alltagstaugliche Maßnahmen sind, die nachhaltig aufrecht erhalten werden können.

Selbstmanagement ist Key

Das Selbstmanagement wird oft unterschätzt. Es ist nicht damit getan, die Strategie zu kennen.

Lässt sich das Erarbeitete wirklich umsetzten? In Deinen Alltag integrieren und mit Deiner Persönlichkeit vereinbaren? Hast Du alle Ressourcen, die Du dazu brauchst?

Im Coaching erarbeiten wir Deine persönlichen Driver, aber auch Saboteure. Wir finden notwendige Ressourcen und stärken diese.

Du lernst anhand konkreter Situationen „Nein“ zu sagen, Dich sinnvoll abzugrenzen und mit Deinen Entscheidungen kongruent zu sein.